AmtJetzt AusschreibungenÖffentliche Aufträge← Neue Suche
Offizielle Bekanntmachung · Bekanntmachungsservice Bund

Lieferleistung · CPV 48000000

Erweiterung IHE Interoperabilitätsplattform

Albertinen-Krankenhaus/Albertinen-Haus gemeinnützige GmbH

Leistungsort22457 Hamburg
Geschätzter WertNicht veröffentlicht
Verfahrensartneg-wo-call
AngebotsfristNicht angegeben
KMU-HinweisNicht ausdrücklich angegeben

Leistungsbeschreibung

Worum geht es?

Notwendigkeit der Erweiterung (Allgemein zur Erweiterung s.o.) Rahmen Health Harbor Hamburg (H³): Im Rahmen der H³ Initiative haben sich 21 Hamburger Plankrankenhäuser zusammengeschlossen mit dem Ziel, die sekto-renübergreifende Kommunikation und den Datenaustausch zu verbessern. Für den Use Case 4 "Teleradiologisches Netzwerk Hamburg" ist der Aufbau einer zentralen IHE Affinity Domain (IHE AD) mit IHE-konformen Komponenten (IHE AD, Re-gistry, Repository, ATNA, HPD, XCA Gateway, BPPC) technische Grundvoraussetzung gemäß der Leistungsbeschreibung der H³ Initiative. Die beteiligten Einrichtungen der Immanuel Albertinen Diakonie (Albertinen-Krankenhaus, Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus) nehmen als H³ Gateway-Einrichtungen an der Initiative teil und benötigen eine IHE-konforme IOP-Anbindung an die zentrale H³ Infrastruktur. Rahmen Länderübergreifendes Vorhaben (LüV): Das LüV zielt auf die länder-übergreifende Vernetzung von Einrichtungen in Hamburg und Niedersachsen ab. Kerntechnologie für die Cross-Community-Kommunikation ist das IHE XCA Profil (Cross-Community Access), das eine dezentrale Abfrage von Patientendaten aus anderen IHE Affinity Domains ermöglicht. IHE AD Anforderungen: - Aufbau einer einrichtungsübergreifenden IHE Affinity Domain als Grundinfra-struktur für föderierte Patientendatenhaltung - XDS Registry und Repository für die standardisierte Ablage und Verwaltung klini-scher Dokumente und Bilddaten - ATNA Audit Repository für lückenlose, DSGVO-konforme Protokollierung aller Datenzugriffe - Tiefenintegration in die bestehende health engine für nahtlose Anwendererfahrung und einheitliches Berechtigungsmanagement IHE HPD Anforderungen (H³): - Health Provider Directory als zentrales Verzeichnis der an H³ teilnehmenden Ein-richtungen und Leistungserbringer - Voraussetzung für die Kommunikation und Routing-Logik innerhalb der H³ Initiati-ve - Nahtlose Integration in die bestehende MPI-Infrastruktur (IAP-0694) XCA Gateway Anforderungen (H³ + LüV): - Cross-Community Access als technische Grundlage für den länderübergreifen-den Patientendatenaustausch - Erforderlich für Option B (Pull-Verfahren) gemäß technischem Konzept des LüV: XCPD Cross Gateway Patient Discovery [ITI-55], XCA Cross Gateway Query [ITI-38], XCA Cross Gateway Retrieve [ITI-39] - Einrichtung einer IHE-XCA-konformen Kommunikation mit Patientenidentifikation (PIX), Verbindung der IHE Communities und Berechtigungsmanagement - Tiefenintegration mit dem bereits implementierten MPI (IAP-0694) für patien-tenidentitätsübergreifende Anfragen BPPC Anforderungen (H³): - Basic Patient Privacy Consent als technische Abbildung der Patienteneinwilligun-gen gemäß H³ Einwilligungskonzept - Grundlage für das Berechtigungsmanagement im Access Control System (ACS) der IHE AD - XACML-basierte Policy-Durchsetzung für jede Daten-Transaktion - Versionierte Historisierung aller Einwilligungsdokumente gemäß DSGVO Lab Center Anforderungen (H³): - Direkte Übernahme validierter Laboranalysen aus den Laborinformationssyste-men der Einrichtungen ohne Umweg über das KIS - Strukturierte Vorhaltung mit Referenzbereichen, Verlaufsdarstellung und grafi-scher Aufbereitung für die klinische Bewertung - Bereitstellung als IHE-konforme Dokumente über XDS Registry und Repository im selben Einwilligungs- und Protokollierungsrahmen wie Dokumenten- und Bildda-ten - Tiefenintegration in die bestehende health engine und das implementierte MPI (IAP-0694) für die eindeutige Patientenzuordnung der Befunde Berechtigungsmanagement Anforderungen (H³ + LüV): - Erweitertes Berechtigungsmodell für die durch beide Vorhaben entstehenden zu-sätzlichen Rollen mit direktem Zugriff auf die health engine - Feingranulare, rollen- und kontextbezogene Zugriffssteuerung auf Mandanten-, Fall- und Dokumentenebene nach dem Erforderlichkeitsprinzip - Durchsetzung der über BPPC abgebildeten Einwilligungen je Transaktion mit so-fortiger Wirksamkeit von Widerrufen und lückenloser Protokollierung im ATNA Au-dit Repository - Durchsetzung in der transfer-engine als Policy Enforcement Point in der DMZ Inputmanagement Anforderungen (H³ + LüV): - Erfassung analog erteilter Patienteneinwilligungen per Scan, da Einwilligungen in Aufnahme und am Krankenbett regelmäßig in Papierform erteilt werden - Automatisierte Überführung in maschinenlesbare BPPC-Einwilligungsdokumente mit Zuordnung über das MPI (IAP-0694) und Versionierung - Kaskadierung der Folgeprozesse in health engine und transfer-engine, insbeson-dere Freigabe oder Sperre der betroffenen Dokumente für Registry, Repository und XCA Gateway - Vermeidung des Medienbruchs zwischen Papiereinwilligung und technischer Durchsetzung über die native Workflow-Engine der health engine