Dienstleistung · CPV 71000000
TNW_TWP_KJF der Diözese Regensburg e.V._Ersatzneubau HPZ Rottal-Inn in Eggenfelden
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.
Leistungsbeschreibung
Worum geht es?
Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung fallen gelassen, stattdessen entschied man sich zu einem kompletten Neubau (Ersatzneubau). Diese war Gegenstand eines VgV Verfahrens im Jahr 2022. Das bestehende Gebäude muss komplett abgebrochen und anschließend der Baugrund für den Neubau hergerichtet werden. Der Anschluss an die öffentliche Erschließung wird erneuert und den neuen Gegebenheiten angepasst. Es gibt eine bestehende Infrastruktur, welche für den Ersatzneubau herangezogen werden kann. Die vorläufigen Bruttokosten des Projekts stellten sich Ende 2022 und rund 25.000.000 EUR darauf. Die dann im Rahmen dieser Planung erbrachten Leistungen ergaben bereits Projektkosten von rund 34.000.000 EUR (Kostenberechnung, Stand Dezember 2023). Aufgrund zwischenzeitlich stark gestiegener Schülerzahlen ist das Raumprogramm, wie es Gegenstand der Machbarkeitsstudie und des VGV- Verfahrens im Jahr 2022 war nicht mehr ausreichend. So ist die Anzahl der Klassenzimmer, aber auch die der Gruppenräume und der dementsprechend benötigten Betreuungseinrichtungen gestiegen. Ebenso Therapiebereich und Nutzflächen. Es gibt ein von der Regierung von Niederbayern (11.05.2026) genehmigtes Raumprogramm, dass das der ursprünglichen Machbarkeitsstudie aus 2022 bei weitem übersteigt. Aus diesem Grund wurde die Planung gestoppt (Auftragsänderung) und man entschied sich, ein neues VgV Verfahren für den Neubau des HPZ Eggenfelden durchzuführen. Dieser Neubau soll nunmehr dem genehmigten Raumprogramm von 2026 voll umfänglich Rechnung tragen. Es ist geplant den Schulbetrieb während der Bauzeit in Räumlichkeiten der Stadt Eggenfelden zu verlegen. Nur für den Fall - wovon nicht ausgegangen wird - dass dies nicht, wie vorgestellt möglich ist, würde während der Bauzeit für den Schulbetrieb eine Containerschule als sogenannte Interimslösung erforderlich werden. Hierfür dürften kaum Leistungen - Fachbereich Tragwerksplanung - erforderlich werden. Gegebenenfalls könnte beim schlechten Baugrund die Aufgabe auf eine Gründungsberatung beschränkt werden. Die Bauphase inklusive Planung und Ausschreibung sollte aufgrund der derzeitigen Kostensteigerungen möglichst kurzgehalten werden. In Auftrag gegeben werden im Wege der stufenweisen Beauftragung die Leistungsphasen 1-6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung gemäß § 51, Anl. 14 HOAI 2021 sowie als Besondere Leistungen die Nachweise zum konstruktiven Brandschutz und die Kontrolle und Abnahme der Bewehrungen. Für die Interimslösung in Form einer Containerschule soll die Bemessung der Fundierung (zusätzliche Leistung als Pauschale), gegebenenfalls auch eine Gründungsberatung beauftragt werden. Sollten, was derzeit nicht absehbar ist, weitere Teilleistungen des Leistungsbildes des § 51 HOAI erforderlich werden, sollen diese optional angeboten werden. Ziel ist eine zügige Planung und Ausschreibung aufgrund der derzeitigen Kostensteigerungen die Anträge für die Fördermittel sollten spätestens bis zum 2. Quartal 2027 gestellt werden können, Baubeginn sollte noch im Sommer 2028 sein. Bei einer ungefähren Bauzeit von 32-36 Monaten, dürfte sich das Bauvorhaben bis ins Jahr 2031 erstrecken.